Gedichte und mehr

Treuer Begleiter      Spaziergang mit dem Hund     Hundeträume      Hunderegeln Teil I    

Hunderegeln Teil II     Die Gedanken eines Hundes (Teil I)     Die Gedanken eines Hundes (Teil II)    

Ein Hundeschicksal     Gebet des Hundes     Hundeträume

Das mir der Hund das Liebste sei,
sagst Du, o Mensch, sei Sünde.
Der Hund bleibt mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

Ein treues Herz, ein treuer Blick,
das gibt´s noch auf der Welt –
denn auch im Schmerz -
nicht nur im Glück
ein Wesen zu Dir hält.
In Freud und Leid, zu jeder Stund´,
hält einer treu zu Dir:

DEIN HUND! 

 

  Treuer Begleiter 

Nur wer wie ich den Hund verlor,
der ihm von Herzen lieb, versteht es,
was in mir ging vor,
Als ich den Spruch ihm schrieb:

Treu war sein Blick und
treu war er bis zu der letzten Stund´
er war mir lieber als ein Mensch,
war er auch nur ein Hund!

Ein treues Herz,
ein treuer Blick,
verloren hab´ ich ihn
Es ging von meinem Herz
ein Stück mit meinem Hund dahin.
Jetzt such´ bei Menschen ich die Treu´,
Vergeblich such´ ich da auf´s Neu´,
In Leid und Freud, zu jeder Stund´,
War mir nur einer treu:
Mein Hund!

 

Spaziergang mit dem Hund

Mein Hund, Du treuer Gesell,
wachsam an allen Tagen,
willst Du mit Deinem Gebell mir was bestimmtes sagen?

Du siehst mich mit Großen Augen an,
bittest um Verstehen,
so dass ich deutlich spüren kann,
Du willst jetzt Gassi gehen.

 Wie schön, mein Hund,
dass es Dich gibt und Du mich ständig lockst und nicht,
so wie ich zu oft,
nur in der Wohnung hockst.

 
 Hundeträume

Sag mir, wovon du träumst, schlafender Hund.
Von einem Leben ohne Kette - und einem weichen, warmen Bette.
In einer Schüssel reichlich Futter - und einer zärtlich guten Mutter.
Von der Sanftmut meines Herrn in der Dunkelheit ein Stern.
Von einer Katze ohne Krallen und dass nie wieder Schüsse fallen.
Zwischen Nachbarn keine Feindschaft unter allen Rassen Freundschaft.
Weder Folter, weder Schmerzen und nicht kalt verschlossene Herzen.
Ohne Maulkorb, Zwinger, Hiebe: Von einer Welt aus lauter Liebe!

 
Regeln Teil I

1.
Der Hund darf nicht ins Haus.

2.
Ok, der Hund darf ins Haus, aber nur in bestimmte Räume.

3.
Der Hund darf in alle Räume, aber nicht auf die Möbel.

4.
Der Hund darf nur auf alte Möbel.

5.
Also gut, er darf auf alle Möbel, aber nicht ins Bett.

6.
Ok, der Hund darf ins Bett, aber nur manchmal.

7.
Der Hund kann im Bett schlafen, wann immer er möchte, aber nicht unter der Decke.

8.
Der Hund darf nur manchmal unter der Decke schlafen.

9.
Der Hund kann jede Nacht unter der Decke schlafen.

10.
Menschen müssen um Erlaubnis bitten, wenn sie mit dem Hund unter der Decke schlafen möchten...

 

Regeln Teil II

1.
Nachdem dein Mensch dich gebadet hat, lass dich keinesfalls abtrocknen!
Viel besser, du rennst zum Bett, wirfst dich hinein und trocknest dich in den Bettlaken.
Tip:
noch mehr Spass dabei kurz vor der Schlafenszeit der Menschen!

2.
Benimm dich wie ein überführter Täter...
Wenn deine Menschen nach Hause kommen, leg die Ohren zurück, schwänzle mit dem Schwanz zwischen den Beinen, leg dich auf den Bauch und tu, als ob du etwas wirklich Schlimmes getan hättest.
Dann schau zu, wie deine Menschen sofort beginnen, hektisch das Haus nach Schäden abzusuchen!
Hinweis: dies funktioniert nur, wenn du wirklich absolut nichts angestellt hast.

3.
Lass deine Menschen dich ein neues Kunststückchen beibringen.
Lerne es perfekt. Dann, wenn deine Menschen versuchen, dies jemandem vorzuführen, starre deine Menschen völlig dumpf und ratlos an.
Tu so, als ob du nicht den leisesten Schimmer hast, um was es hier geht.

4.
Bringe deinen Menschen Geduld bei.
Schnüffle beim Gassigehen den ganzen Park ab, während deine Menschen warten.
Tu so, als ob die taktisch korrekte Auswahl des Punkts, an dem du dein Geschäft verrichten wirst, von entscheidender Bedeutung für das Schicksal der Welt ist.

5.
Lenke die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich.
Wähle beim Spazierengehen mit Bedacht nur Orte für dein Geschäft aus, welche am stärksten von Menschen frequentiert sind und wo du am besten von allen gesehen wirst.
Lass dir Zeit dabei und vergewissere dich, dass alle jeder zuschaut.
Besonders groß ist die Wirkung, wenn deine Menschen keine Plastiktüten dabei haben.

6.
Wechsle regelmäßig zwischen Würgekrämpfen und Keuchhusten ab, wenn du mit deinen Menschen beim Spazierengehen andere Menschen triffst.

7.
Mache deine eigenen Regeln.
Bring keinesfalls immer das Stöckchen oder den Ball beim Apportieren zurück.
Lass die Menschen auch ab und zu etwas danach suchen.

8.
Verberge dich vor deinen Menschen. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, begrüße sie nicht an der Tür.
Verstecke dich besser und lass sie denken, etwas ganz Schreckliches sei Dir passiert! 
Tip:
Komm nicht zum Vorschein bis mindestens einer deiner Menschen völlig panisch wirkt und den Tränen nahe ist.

9.
Wenn deine Menschen dich rufen, lass dir immer Zeit.
Lauf so langsam wie möglich zurück und wirke dabei völlig unbeteiligt.

10.
Erwache etwa eine halbe Stunde bevor der Wecker deiner Menschen läutet.
Lass sie dich nach draußen bringen um dein Morgengeschäft zu verrichten.
Sobald ihr zurück seid, falle sofort gut sichtbar in Tiefschlaf.
Menschen können meistens unmittelbar, nach dem sie draußen waren, nicht gleich wieder einschlafen - und sowas kann sie echt wahnsinnig machen!!!

 

Die Gedanken eines Hundes (Teil I)

So liebe Hundefreunde und Hundehalter nun mal ein paar GEDANKEN eines HUNDES. Die Gedanken eines Hundes. Ich kann leider nichts sagen, bin NUR ein Hund und werd´ gequält seit Tagen. Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht und hätt´ dabei Tränen im Gesicht. Man sagt, ich wär´ ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin, öffnet Eure Augen, -schaut genauer hin! Bin ich nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht, von diesen skrupellosen, die nicht nachgedacht? Jetzt bin ich scharf und beiße auch, doch so ein Hund wohl keiner brauch. Man sagt, dass ich jetzt sterben muss, mit dieem Wahnsinn sei jetzt Schluss. Bin ich doch nur das Werkzeug Euer, gemacht von Euch zum Ungeheuer.  Doch wenn ich jetzt auch sterben muss, durch Todesspritze oder Schuss, geb´ ich Euch Menschen einen Rat, - ich bin ein Hund, ein Kamerad! Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein und lasst die Hunde Hunde sein. Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist und weiß - das manch ein Mensch nicht besser ist.

 

Die Gedanken eines Hundes (An Euch Menschen  - Teil II)

Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund, werd´ immer noch gequält, ich nicht den Grund. Ich schreibe hier an Euch, es geht mir nicht sehr gut, ich habe meine Tränen ersetzt durch Hass und Wut. Ein Hund, den skrupellose Menschen hetzen, geprägt von Hass und Wut, wird sicherlich verletzen, er täte keinem gut. Dann ist er wieder da, der scharfe böse Hund, dann könnt Ihr wieder töten, dann habt Ihr einen Grund. Ich begreif Euch Menschen nicht, woher kommt der Drang zum Töten? Und warum trifft er mich? Was Ihr mir dann versetzt, ist nur ein kleiner Stich, nun habe ich sie doch, - die Tränen im Gesicht. Meine Augen werden schwer, sie schließen sich dann ganz, in meinem Hundekörper  beginnt der Todestanz. Jetzt bin ich tot, mein Körper kalt, macht Ihr denn zumindest vor meinem Grabstein halt? Da steht gemeißelt es ganz klein: Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein - und lasst die Hunde Hunde sein!

 

Ein Hundeschicksal

Wir beide gingen jeden Tag gemeinsam und sprangen durch den Garten immerzu. Ich fühlte mich bei Dir kein bisschen einsam, bewachte täglich Deine Ruhe. Die Kinder durften Dich nicht lange necken, da sprang ich zu, Du warst noch viel zu klein. Ich musste sie mal ab und zu erschrecken und wollte immer Dein Beschützer sein. "Du bist mein bester Freund" so sprachst Du leise und kraultest liebevoll mein dichtes Fell. Wir übten manchen Streich auf kesse Weise, durch Haus und Garten tönte mein Gebell. Als dann die große Ferienzeit gekommen, da setztet Ihr mich fern im Walde aus. Du hast noch einmal mich beim Kopf genommen und sagtest weinend: "Schnell nun lauf nach Haus" Nun lieg ich einsam auf der fremden Straße, die Pfoten schmerzen von dem langen Lauf. Kein wohlbekannter Duft steigt in die Nase, bei jedem Auto seh ich hoffend auf. Ein Fremder kam, sprach liebevoll mit mir und setzte mich in seinen Wagen rein. Ich liege auf dem Kissen - träum von Dir - es war so schön, Dein kleiner Freund zu sein!

 

Gebet des Hundes

Mein Herr und Meister, mit dem ich das Schicksal teile, meine Treue bemisst nicht nach der Größe deines Heim noch nach dem Futter, das Du mir gibst. Ich bewache Dein Haus, als wäre es meins, sei es aus Holz oder Marmor. Ich folge Dir, wohin du willst, und befolge Deine Befehle. Alles ist einfach und gut, wenn Du mir Deine Freundschaft zeigt. Denn siehe, mehr als all die Güter, die du vielleicht besitzt, mehr als alle Bequemlichkeiten schätze ich das freundschaftliche Streicheln Deiner Hand und Deinen vertrauten Blick. Zeige mir oft, dass ich Dir etwas bedeute, mein Herr und Meister, der Du alles für mich bist.

 

Hundeträume

Sag mir, wovon du träumst, schlafender Hund. Von einem Leben ohne Kette - und einem weichen, warmen Bette. In einer Schüssel reichlich Futter - und einer zärtlich guten Mutter. Von der Sanftmut meines Herrn in der Dunkelheit ein Stern. Von einer Katze ohne Krallen und dass nie wieder Schüsse fallen. Zwischen Nachbarn keine Feindschaft unter allen Rassen Freundschaft. Weder Folter, weder Schmerzen und nicht kalt verschlossene Herzen. Ohne Maulkorb, Zwinger, Hiebe: Von einer Welt aus lauter Liebe!

   



nach oben